6 Anzeichen für Flüssigkeitsmangel

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© iStock - Gesundheitsfakten - Tipps bei einer Erkältung

Da unser Körper zu ca. 70 % aus Wasser besteht, benötigt dieser viel Flüssigkeit. Bei einer höheren Temperatur und körperlicher Beanspruchung benötigt der Körper zusätzlich noch mehr Flüssigkeit. Doch jedem passiert es mal, dass das viele Trinken schnell vergessen wird. Damit du einen Flüssigkeitsmangel sofort erkennen kannst, haben wir dir 6 Anzeichen für einen Mangel zusammengestellt.

1. Haut und Lippen

Hat der Körper zu wenig Wasser, kann dies schnell zu trockener, juckender und schuppiger Haut führen. Denn da der Körper als aller erstes die Organe mit Flüssigkeit versorgt, können die Lippen auch schnell Mal rissig werden. Trinke ausreichend und pflege deine Lippen ggf. mit Feuchtigkeitslotion.

2. Durstgefühl

Durst ist selberverständlich das deutlichste Warnzeichen. Wenn dem Körper bereits 0,5 % Flüssigkeit fehlen, signalisiert Durst einen dringenden Nachschub an Flüssigkeit. Du solltest am besten über den ganzen Tag verteilt immer wieder regelmäßig trinken, um den Körper zu versorgen und die Leistungsfähigkeit zu halten. Fange nicht erst an zu trinken, wenn du ein Durstgefühl verspürst. Wasser und ungesüßte Tees sind die besten Flüssigkeitslieferanten.

3. Konzentration

Da unser Gehirn zu ca. drei Viertel aus Wasser besteht, hat es viele Folgen, wenn du nicht genug trinkst. Nervosität, Aufmerksamkeitsschwäche, Müdigkeit und Schwindelgefühle sind typische Folgen eines Flüssigkeitsmangels. Ausreichend trinken, Nüsse, Bananen und Traubenzucker können dir aus diesem Tief wieder schnell heraushelfen.

4. Kopfschmerzen

Kopfschmerzen solltest du nicht sofort mit einer Schmerztablette bekämpfen, sondern erst ein Mal ein wenig Wasser trinken. Wenn wir zu wenig Flüssigkeit zu uns nehmen, verdickt sich das Blut und es kann nicht genug Sauerstoff in unser Gehirn transportiert werden. Deshalb greife zuerst zu einem Glas Wasser. Doch am besten ist es, wenn man die Kopfschmerzen vorbeugt, indem regelmäßig trinkt und nicht erst, wenn die Schmerzen vorhanden sind.

5. Verstopfungen

Doch nicht nur die Haut ist von einem Flüssigkeitsmangel betroffen, auch die Verdauung ist es. Das Stuhlvolumen nimmt ab und führt zu einer Verhärtung des Stuhls. Dadurch fällt das Ausscheiden schwerer. Da die Flüssigkeit die Ballaststoffe aufquellen lässt, wird der Stuhl weicher und lockerer. Zudem wird die Darmtätigkeit angeregt. 

6. dunkler Urin

Wenn der Urin nicht hellgelb, sondern dunkel gefärbt ist, muss das nicht direkt mit einer Krankheit in Verbindung gebracht werden. Denn ein Flüssigkeitsmangel kann die Farbe beeinflussen. Die dunkle Farbe entsteht durch eine stark konzentrierte bzw. nicht verdünnte Harnröhre. Wenn die Farbe trotz Flüssigkeitszufuhr dunkel bleibt, raten wir dir einen Arzt aufzusuchen.

7. Wie viel solltest du trinken?

Es wird von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlen 1,5 Liter täglich zu trinken. Um den Körper vor Wassermangel zu schützen, solltest du während der Mahlzeiten und auch zwischen ihnen trinken. Je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Krankheit benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Zudem können bei sportlicher Beanspruchung und anstrengender Arbeit 0,5 bis 1,5 Liter pro Stunde mehr nötig sein. Wenn mehr Flüssigkeit zugenommen wird, als vom Körper benötigt, wird diese einfach ausgeschieden.

Außerdem benötigen Männer mehr Flüssigkeit, da sie mehr schwitzen. Eine ausgewogene Ernährung kann bei einem Flüssigkeitsmangel sehr helfen. Denn Obst und Gemüse enthalten viel Flüssigkeit.

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