Die psychische Wirkung der Heilpflanze Ginkgo

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Ginkgo Anwendung
© iStock - Gesundheitsfakten - Ginkgo

Die Blutzufuhr im Gehirn ist enorm wichtig, da schon kleine Störungen zu Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen führen können. Die Heilpflanze Ginkgo ist hierfür eine super Medizin. Sie fördert die Konzentration, das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Reaktionsgeschwindigkeit und die Lernfähigkeit. Die Wirkungen dieser Pflanze haben wir dir hier zusammengetragen.

Was ist Ginkgo?  

Ginkgo ist ein sehr resistenter Baum. Er kann sich selbstständig vor der Luftverschmutzung, Insekten und Pilzen schützen. Seine Herkunft ist China und verbreitet sich dort häufig in Parks und vor den Tempeln. Jedoch ist er auch schon hier in Europa als Zierpflanze zu finden.

Neben seiner Schönheit und der fächerförmigen Blattform, begeistert vor allem seine Heilkraft. Im asiatischen Raum wird Ginkgo schon seit Jahrtausenden verwendet. Doch auch hier im europäischen Bereich gewinnt der Baum immer mehr an Beliebtheit. Der Baum hat eine positive Wirkung auf Krankheiten wie zum Beispiel Tinnitus, Durchblutungsstörungen, Demenz und Arteriosklerose.

Ein großer Vorteil von Ginkgo ist, dass der Baum kaum Nebenwirkungen aufweist. Verwendet werden hauptsächlich die getrockneten, aber auch frischen Blätter des Baumes. Die Samen werden mit am wenigsten verwendet.

Harmonie und Kraft

Die vielen Verwandten sind mittlerweile alle schon ausgestorben und somit ist Ginkgo der letzte seiner Art. Seine besondere Fähigkeit ist, dass seine Blätter sich wie bei einem Laubbaum verfärben und abgeworfen werden. Klingt zwar noch normal, jedoch ist das Besondere daran, dass er verschiedene Blätter enthält. Auch von der Form der Blätter und Aussehen des Baumes erinnert Ginkgo viel mehr an einen Nadelbaum.

Damit der Baum geschlechtsreif ist, muss er ca. 20 – 30 Jahre lang reifen. Seine Resistenz ist eine weitere besondere Fähigkeit des Baumes. Schon in frühen Jahren kann er Frost widerstehen und kann auch im Alter Wind und Wetter, Streusalz und Schädlinge überstehen.

Aus diesen Gründen ist die Nutzung in der chinesischen Medizin nicht verwunderlich. In ganz Asien wird dieser Baum sehr verehrt. Man sagt, dass er besonders viel Weisheit ausstrahlt, da er in perfekter Harmonie zu sich steht. Also wird er nicht nur wegen seiner Wunderwirkungen verehrt, sondern auch aufgrund seiner Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Die Wirkstoffe

Ginkgo wird bereits mehr als 2000 Jahren verwendet und zählt zu den mit am ältesten Bäumen, die zu finden sind. Er findet seine Verwendung bei Bronchitis, Asthma, Nierenprobleme und Senilität.

Die meist benötigten Wirkstoffe werden aus den Blättern gewonnen. Dazu gehören zum Beispiel Flavonoide, Terpenoide, Sitosterine und Anthocyane und sind sogenannte „sekundäre Pflanzenstoffe“. Diese Stoffe können unsere Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen aus der Umwelt o.Ä. schützen, da sie antioxidativ wirken.

Das Lernen und die Konzentration kann dadurch sehr verbessert werden, aufgrund dessen, dass die Durchblutung effektiv gefördert wird.

Ein besonderes Extrakt regt unsere Gehirnzellen an, weshalb neue Synapsen einfacher und schneller gebildet werden können. Damit Patienten, die von Alzheimer oder Demenz betroffen sind, mehr Lebensqualität erhalten können, wird das Extrakt bei diesen Krankheiten eingesetzt.

Ginkgo biloba

Die Wirkung

Laut der Wissenschaft hat man mit 30 Jahren seine mentale Leistungsfähigkeit erreicht, welche jedoch ab der Lebensmitte wieder abnimmt. Doch woran liegt das? Weshalb nimmt unsere mentale Fitness ab?

Unsere Gehirnzellen sind vergleichbar mit all unseren anderen Körperzellen und sind somit auch mit Mitochondrien ausgestattet. Diese haben die Funktion von kleinen Kraftwerken und versorgen die Zellen mit Energie. Unser Gehirn verbraucht über den ganzen Tag, auch in der Nacht im Schlaf, enorm viel Energie. Doch die kleinen Kraftwerke verlieren mit der Zeit an Kraft und unsere Leistungsfähigkeit erschöpft sich im Alter. Was einen großen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und die Merkfähigkeit hat, sind Engpässe der Energieversorgung.

Doch den Alterungsprozess der Zellen lässt sich gegenwirken. Naturmittel wirken sehr positiv auf mentale Verschleißerscheinungen. So besteht durch Ginkgo nicht nur die Möglichkeit die Erinnerungskraft zu verbessern, sondern auch das Erhöhen der mentalen Leistungsfähigkeit. Zudem hat es eine beruhigende Wirkung und kann somit den Stress lindern.

Vorteil durch Naturmedikamente (z.B. Ginkgo)

Neben dem Einsetzen bei Erkrankungen wie Kreislaufstörungen und Asthma, wird die Pflanze auch bei Hauterkrankungen eingesetzt und gilt daher auch als Schönheitspflege. Doch auch in der Naturmedizin ist auf Ginkgo anzutreffen. Dieser wird oft bei Durchblutungsstörungen eingesetzt.

Viele sind gegenüber Ginkgo skeptisch, da es aus der Natur gewonnen wird und nicht aus der Pharmaindustrie stammt. Doch auch die Natur hat was zu bieten und ist genau genommen auch gesünder. Naturmedikamente haben den Vorteil, dass sie uns auch auf Dauer gesünder machen und kaum bzw. fast keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Die herkömmlichen Medikamente wirken meist nur zu beginn, machen uns jedoch mit der Zeit kranker, als wir es vorher waren.

Doch auch eine Überdosis von Ginkgo kann schädlich sein, weshalb man auf die Dosis achten sollte und sich nach der Empfehlung der Ärzte richten sollte.

ewige Jugend

Zudem kann Ginkgo beim Erhalt der Jugend helfen. Durch den Wirkstoff Antioxidant erlangt man ein besseres und strafferes Hautbild. Hierzu ist jedoch das Einnehmen über einen längeren Zeitraum notwendig. Aufgrund dieser Wirkung wird es auch im Anti-Aging-Bereich verwendet.

Verwendung

Ginkgo wird mit Absprache des Arztes in Form von Tropfen, Tabletten, Kapseln, Säften und Dragees angeboten. Eine Absprache ist bei diesem Medikament wichtig, da es in seltenen Fällen zu Wechselwirkungen führen kann.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind auch bei Ginkgo vorhanden, treten jedoch eher selten auf. Mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, Migräne, Kopfschmerzen und allergische Reaktionen. Patienten, vor allem Schwangere, die bereits was zur Blutverdünnung zu sich nehmen, sollten auf Ginkgo verzichten.

Vorsicht ist geraten, wenn du nebenbei noch anderen Tabletten zu dir nimmst, da es sonst zu Wechselwirkungen führen kann.

Für Einsteiger des Medikaments wird geraten mit einer geringen Dosis anzufangen und ,je nach Reaktion des Körpers, die Dosis erhöhen. Jedoch vor einer Überdosis in Acht nehmen.

Fazit:

Zwar kann Ginkgo uns nicht mit der ewigen Jugend bescheren, fördert aber das Hautbild, das Gedächtnis, kann auch bei Alzheimer und Demenz eingesetzt werden und hat noch viele weitere positive Wirkungen.

Ginkgo gewinnt immer mehr an Beliebtheit in der Medizin, sollte aber trotzdem mit bedacht genommen werden. Wir wünschen dir mit der Einnahme von Ginkgo ein langes und glückliches Leben!S

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